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Die Royo-Stories: Schattenspiel

* Eine Geschichte von BeautifulExperience *

Inspiriert von "Alone" von Luis Royo

Für Tanja und Rose


"Yesterday I tried 2 write a novel but I didn't know where 2 begin
So I laid down in the grass tryin' 2 feel the world turn..."

Prince, MOONBEAM LEVELS



Ihr Atem ging nun schneller, aber das war Teil des Spiels. Sie wusste, dass er sie hören, und sie ahnte, dass er sie sehen konnte. Das Fenster zur Terasse war offen, und das Kerzenlicht zeichnete Muster an die Wände, tanzende Schatten. Sieben Kerzen, die magische Zahl...
Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Ja, sie wollte ihn verzaubern - wer immer er war.
Sie hatte den Fremden das erste Mal vor ein paar Wochen bemerkt, und zunächst hatte es sie erschreckt, als sie die Bewegung in den dichten Büschen bemerkte, die die Terasse umrahmten und schützten. Sie konnte ihn nicht erkennen, aber sie wusste, dass er da war, und Tage später wusste sie, dass er sie im Schlaf beobachtete, als sie seine befremdliche Hinterlassenschaft am Rand der Terasse, direkt neben dem Brunnen fand.
Daneben, dicht daneben hatte er ein Zeichen in den Sand gemalt, und sie war angeekelt und fasziniert zugleich. Angeekelt, weil sie das Produkt seiner Begierde immer wieder ansehen musste, ohne es berühren oder von den Steinplatten entfernen zu können. Fasziniert von dem kunstvoll gemalten Machtsignet, das ihn als einen der Freunde ihres Vaters auswies.
Sein Samen hatte sich in die Platten gebrannt, und einen flüchtigen Augenblick lang konnte sie ihn fast sehen, wie er da auf allen Vieren halb aufgerichtet in der Dunkelheit stand und sein Organ bearbeitete, während er sie nicht aus den Augen ließ. Sie konnte ihn hören, seine tierischen Laute, sein Fauchen, und sie konnte seine Zähne im Mondlicht glänzen sehen. Er würde sie zerfleischen, wenn er ihr zu nahe kommen würde.

Die Freunde ihres Vaters hatten sie von Kindheit an begleitet, aber niemals wurde sie das Gefühl los, sich in ihrer Gegenwart nicht wirklich sicher fühlen zu können.
In dieser Nacht jedoch spielte es keine Rolle mehr. Sie war vorbereitet, und sie trug ihr Haar offen. Die schwarzen Strümpfe schmiegten sich wie eine zweite Haut an ihre Beine, die Schnürstiefeletten aus schwarzem Lackleder mit den hohen Absätzen verliehen ihr den Hauch von Gefahr, den sie neben aller Unschuld ausstrahlen wollte, und das weiße Mieder war gerade in dem Maß geschnürt, dass sie sich sicher und doch beweglich genug fühlen konnte, um für alles Kommende gewappnet zu sein.
Ihre eigene Lust überwältigte sie, und sie fuhr mit einer Hand zwischen ihre Beine.
Alle Kerzen brannten, und sie würden erst dann nacheinander verlöschen, wenn der Augenblick gekommen war. Sie war heiß, und sie war nass, und sie liebte es, mit den Fingern in ihrer Feuchtigkeit zu spielen, all die empfindlichen Stellen zu streicheln und sich immer höher zu treiben. Sie spreizte die Beine, und sie wollte ihn alles sehen lassen, seine gierigen Blicke spüren, die das vorweg nahmen, was er später mit ihr tun würde, wenn er fähig war, die Grenze zu überschreiten. Die Hitze konzentrierte sich dicht unterhalb ihres Nabels, und ihre Finger bewegten sich schneller, während seine Blicke sie fickten - zügellos, schnell und hart.
Sie wusste, dass er es sich bei ihrem Anblick selbst machte, und dieses Wissen ließ sie lächeln, während sie sich selbst stöhnen hörte und die liebkosende Wärme der Kerzenflammen auf ihrer Haut spürte.

Sie sah seinen riesigen Schatten in der Tür, als sie das erste Mal in dieser Nacht kam.
Sie hörte das scharrende Geräusch, als sein Huf auf den Boden traf.
Wenn alles gut ging, würde sie nun vor ihm sicher sein.
10.4.06 19:57
 


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