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Das Caligula-Syndrom (3)

* Eine Geschichte von BeautifulExperience *



Ich weiß nicht, wie lange ich geschlafen hatte, denn der Übergang war fließend, und als ich am nächsten Morgen in meinem Sessel aufwachte, war ich ausgeschlafen und erholt wie lange nicht. Es war noch genug Zeit, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen, und ich ertappte mich dabei, dass ich ein Lied pfiff, während ich mich rasierte. Im Büro konnte mich nichts aus der Ruhe bringen und ich tat eines nach dem anderen, einfach eines nach dem anderen. Und als ich wieder in meinem Käfig war, erschienen mir die Wände heller und ich ließ mir Zeit, die Fenster zu öffnen. Ich hatte vergessen, in den Supermarkt zu gehen, aber ich hatte auch keinen Hunger. Sollte ich welchen bekommen, würden die Reste vom Vortag ausreichen. Ich blickte hinüber zu den Bergen und genoss das Gefühl des Windes in meinem Gesicht. War das alles nur ein Traum? Oder hatte mein Geist wirklich die Kontrolle über meinen sterbenden Körper übernommen? Ich fühlte mich so lebendig wie seit Jahren nicht. Ich ließ mich in meinem Sessel nieder und griff nach dem Buch. „Deadline“ musste ich nicht suchen. Ich hatte die Geschichte so oft gelesen, dass sich das Buch von selbst an der richtigen Stelle öffnete.
In dieser Nacht hatte ich zum erstenmal den Traum.


Ich blinzelte, schaute ein letztes Mal in meine Augen und atmete dann tief ein. Ich verschränkte meine Hände, streckte die Arme nach oben und spannte all meine Muskeln an. Ich atmete aus, schloss meine Augen und atmete dann erneut tief ein, tiefer diesmal, bis meine Haut zu prickeln begann. Das geronnene Blut spannte auf meiner Gesichtshaut wie eine zu lange aufgetragene Maske. Der Zeitpunkt war da. Ich war stark genug, bewusst genug, mich nun umzudrehen. Meine Bewegung war so geschmeidig wie die eines Tänzers, und ich atmete langsam aus, während ich die Augen öffnete, um mich mit meiner Nemesis zu konfrontieren.

in the flow
16.3.06 23:21
 


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