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Evolution

Das Caligula-Syndrom (1)

* Eine Geschichte von BeautifulExperience *

“I want to see you crawl
As I drive by in my big black car
With police outriders
And one hundred guards
Looking drop dead gorgeous
Dressed up to the nines
In the skins of several species
In decline
As I set fire to your houses
And your cars
I'll be dancing like a dervish
In the sparks

Is this what true power feels like?
Racing round my veins
Like a motorbike
It's the fall of Rome
My Caligula syndrome
It's the fall of Rome
My Caligula syndrome

Have I become just a little deranged?
While you're crawling on your knees
Like slaves
Am I still desirable?
You're ever so destructable
Do you think this party's ever going to end?
Dance with me
While our city is burning
Won't you dance with me
While our empire is falling
Like Nero let's make music to the
Fires of Rome
It's my Caligula syndrome”

Soft Cell, CALIGULA SYNDROME




Ich habe Geschmack am Töten gefunden.
Ich weiß nicht, wann es angefangen hat, dass ich wirklich Vergnügen daran empfand, aber das ist der Ist-Zustand: Ich liebe es, zu töten.

Zunächst war es nicht mehr als ein Traum, der immer wiederkehrte: Ich sah mich inmitten einer wogenden Menge, die mich von allen Seiten bedrängte. Ich konnte mich kaum bewegen, und es war heiß. Doch die Luft wurde mir nicht knapp, das Gegenteil war der Fall. Ich spürte ihre Blicke und sah Tausende Augenpaare um mich herum. Da erhob ich mich im Geiste über sie wie ein Adler, und für meinen Geist waren sie die Beute, in die ich meine Krallen schlagen würde. Ich lachte, und ich ließ meine Blicke wie Streiche eines gewaltigen Schwertes über den Platz schweifen. Das Blutbad war beachtlich, und die Schreie der nicht tödlich Verletzten waren Musik in meinen Ohren. Ich färbte den Platz mit ihrem Blut, und mit einem Mal fühlte ich mich wie Gott. Ich bahnte meinen Weg durch die Leichen und hielt ungeachtet der kreischenden Polizeisirenen Ausschau nach neuen Untertanen.
Dieser Traum schmeckte nach Wirklichkeit, und die Wirklichkeit roch wie Blut.

Ich beugte mich über das Waschbecken und ließ das restliche Blut aus meinem Mund laufen. Ich drehte den Hahn auf, warf mir eine Handvoll Wasser ins Gesicht, prustete und schaute mein Spiegelbild an. War es das, was ich zu sehen erwartete? Ich prüfte meine Haut, und ich bewunderte die Spannkraft.
Der Ausdruck meiner Augen war von makelloser Schönheit. Ich wollte noch einen Moment verweilen, das Gefühl genießen, durch den Blick meiner Augen die Macht meiner Seele zu spüren. Einfach verweilen, tief atmen. Warten, bis der Zeitpunkt gekommen war, mich umzudrehen. Der Geruch und der Anblick des Blutes auf meinen Wangen berauschte all meine Sinne. Ich zog mit dem Zeigefinger eine Spur über den Wangenknochen bis zum Kinn.
Überrascht stellte ich fest, dass ich eine Erektion hatte.


in the flow
16.3.06 01:11
 


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