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Die Royo-Stories: Die Quelle

* Eine Geschichte von BeautifulExperience *

Inspiriert von ?Honey from the shadows? von Luis Royo


Diese Wesen waren abgrundtief h?sslich, und es gab nichts, was sie an ihnen liebenswert finden konnte. Ihre riesigen, haarigen K?rper, die messerscharfen Klauen, die kr?ftigen ratten?hnlichen Schw?nze, mit denen sie so geschickt nach ihr greifen und sie festhalten konnten, die warzen?bers?te Haut und die Ohren, die in ihrer Form an die H?rorgane von Flederm?usen erinnerten ? all das war schon absto?end genug, doch noch mehr entsetzten sie die Jagdgewohnheiten dieser Bestien, die ihre Beute bei lebendigem Leib zerfetzten und sich die noch zuckenden K?rperteile gegenseitig in den Rachen warfen: Leben, saftiges Leben; das war alles, was sie interessierte. Aas lie?en sie unber?hrt; das war Fressen f?r die Geier.
Sie aber wollten es hei? und blutig, und die Schreie ihrer Opfer stachelten sie an.

Es waren Bestien der Nacht, denen sie nun schon so lange ausgeliefert war, und sie z?hlte mindestens zehn Vollmonde seit ihrer Gefangennahme. All ihre Gef?hrten waren tot, Futter f?r die Kreaturen, doch sie war die einzige Kriegerin gewesen, jung und saftig ? und dass sie es gewittert hatten, war der Grund ihres ?berlebens.
Sie hatte etwas, das nur sie ihnen geben konnte, und auch jetzt gl?nzte das fahle Licht des Vollmondes wieder auf ihrer nackten Haut.

Arub war der dritte in dieser Nacht, der von ihrem Honig kostete, und vier w?rden noch folgen. Seine Zunge war rau und sanft zugleich, und sie liebte das Gef?hl der N?sse an den Innenseiten ihrer Schenkel, das stetige Auf und Ab seiner Zunge und das vibrierende Grollen in seiner Kehle, das sich so wunderbar auf sie ?bertrug. Sie hielt die Augen geschlossen und kostete das Gef?hl voll aus, den Augenblick, in dem sie ihm leise aufst?hnend das geben w?rde, worauf er so eifrig hinarbeitete. Seine Krallen verletzten sie nur leicht, als es soweit war, ritzten die Haut ihrer Oberschenkel; doch das Blut machte ihn nicht rasend, nachdem er sich an ihrem Honig gelabt und gest?rkt hatte. Sie w?rde sicher sein, solange sie ihnen das geben konnte, was sie so sehr brauchten.

Arubs Durst war gestillt, und es war nun Gan, der sie mit langsamen Zungenschl?gen aufst?hnen lie?. Sie erkannte ihn an seinem unverwechselbaren Geruch. Mit geschlossenen Augen konnte sie sich ausmalen, dass sie sich im Gesicht eines Liebhabers bewegte, w?hrend die Bestie vor dem Podest ihres Felsens kniete und nun zunehmend gieriger leckte, die zarte Haut auf beinahe unertr?gliche Weise reizte.
Gans Atem fuhr hei? zwischen ihre Beine, und sie konnte die K?lte des Stahls in ihrer Linken durch den Lederhandschuh kaum sp?ren, aber sie nahm das Gewicht der Klinge wahr.
Doch noch behielt die Lust an ihren Zungen die Oberhand ?ber sie, noch kamen drei, die ihr unendliches Vergn?gen bereiten w?rden.
Einen weiteren Vollmond w?rde sie dann nicht mehr warten. Sie waren unvorsichtig geworden, ihrer Qualit?ten als Liebhaber zu sicher. Sie war die Quelle, und beim Letzten dieser Nacht musste sie im entscheidenden Augenblick schnell und unbarmherzig handeln. Die Blutgier der Bestien w?rde dann ihr gr??ter Verb?ndeter sein.

26.12.05 18:59
 


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