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Zannalee's Spiegelkabinett

Sommerhitze

Von Annette Emanuel

F?r Keo


Einfach nur daliegen und f?hlen, wie die Wassertropfen von der Haut perlen, kitzelnd an den Beinen hinunterlaufen und mein Handtuch n?ssen.
Auf dem Bauch liegen und vor mich hin tr?umen, den Stimmen lauschen...

Zwei M?nner gehen vorbei, geben sich l?ssig.
Ob sie mich anschauen?
Ob sie auf meine Beine, auf meinen Hintern schauen?
Ganz sicher tun sie das!

Ich l?chle, und als sich der eine umdreht, sehe ich ihm direkt in die Augen und grinse ihn frech an.
Ich genie?e es, wie er err?tet und in Gedanken zu sabbern anf?ngt.
Was er wohl am liebsten mit mir tun w?rde?
Ich atme seufzend ein und r?kle mich auf dem Handtuch.

Ein hei?es Gef?hl von Macht, es ihm zu verwehren!
23.2.05 08:19


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Engel und Teufel

Von Annette Emanuel


BeautifulExperience: Danke f?r das Sample aus ?The Manhattan Diaries?


Euer Schlafzimmer war in das Licht von gut einem Dutzend Kerzen getaucht, und das leichte Flackern lie? meine Haut aussehen wie Gold.
Obwohl es angenehm warm war, stellten sich meine Brustwarzen bereits auf, als ich das Zimmer betrat: das berauschend-sinnliche Aroma der Duftlampe, die leise Musik und die unverkennbare Stimme (?Turn the lights off, strike a candle. No one I?ve ever, knows how 2 handle my body..?) schufen gemeinsam mit dem Lichterspiel die Atmosph?re eines Tempels, und w?hrend du mich wie ein Engel angel?chelt und auf die Stirn gek??t hast, verband mir der Teufel die Augen und k??te mich sanft in den Nacken.
Die Fesselung ging behutsam vonstatten, nichts tat mir weh, und das Festzurren der Handgelenke war wie ein Streicheln; das Anbinden der Fu?gelenke wurde von zarten K?ssen auf die Kn?chel und eurem lustvollen, leisen Lachen begleitet.
Doch um mich war vollkommene Dunkelheit, durch die Augenbinde konnte ich nicht den leichtesten Schimmer von Kerzenlicht sehen, und auf einmal kam mir etwas aus den Diaries in den Sinn:

Ich bemerkte den Asiaten erst, als er mich ansprach. Er war wie ein Schatten, und er wurde erst mit seiner Bewegung lebendig. Ich war so in Gedanken, dass ich erschrak.
Er l?chelte und wiederholte, was er gesagt hatte, doch ich verstand kein Wort. Er zeigte auf eine rote T?r und deutete mir an, hineinzugehen, und obwohl mir mit einem Mal bewu?t wurde, dass ich keine Laute von der Stra?e mehr h?ren und mich nicht einmal mehr erinnern konnte, warum ich diesen Laden betreten hatte, ging ich mit dem alten Asiaten, der mich sanft an der Schulter ber?hrte, immer noch l?chelte und in hypnotischem Singsang auf mich einredete, auf die T?r zu.


?Ruhig, bleib ruhig!? h?rte ich seine Stimme leise an meinem Ohr, hypnotisch fl?sternd, der Musik angepa?t (?2 night we video. No one will ever know. We?ll erase the naughty bits. I?ll show my? if U show your??), beinahe im Einklang mit diesem unglaublich sch?nen Gesang. ?Stell dir das Licht vor, dann kannst du es sehen.?
Da sah ich es durch die Augenbinde, denn es war nirgendwo als in meiner Seele, und w?hrend ich mir bewu?t machte, dass ich nackt mit gespreizten Beinen auf ihrem Bett lag und mich kaum r?hren konnte, verlor sich der warme Hauch seines Atems an meinem Ohr, und dann war ich allein.

Als ich die K?sse und die sanften Bisse sp?rte, wu?te ich nicht, ob mich ein Engel oder der Teufel in Versuchung f?hren wollte. Doch vielleicht hatten sich in dieser Nacht Himmel und H?lle zusammen getan, um mir unendliche Lust zu bereiten.
23.2.05 08:02


Das wundersch?ne M?dchen

Von Annette Emanuel



Es war einmal ein M?dchen, das fast so sch?n war wie die Sonne.
Sie hatte ein ansteckendes Lachen, und dieses Lachen bezauberte alle Menschen, die das Gl?ck hatten, es sehen zu d?rfen.
Dieses M?dchen hatte eine Gabe.
Es brauchte nur einen Augenaufschlag von ihr, und sie konnte alle M?nner, die sie ansahen, verhexen.

Nur bei einem einzigen blieb ihr Zauber ohne Wirkung.

Diesen einzigen wollte sie haben, sie wollte ihn mit Leib und Seele.
Sie war verliebt in ihn vom ersten Augenblick an, und seinem Zauber war sie erlegen, noch bevor sie sich sch?tzen konnte. Sie sah in ihm alles, das ihr wichtig war, alles, das sie mit Sch?nheit gleichsetzte, und sie schw?rmte noch Jahre nach ihrer entscheidenden
Begegnung mit ihm von der Macht seiner Seele.

Aber sie konnte ihn nicht haben; er war immun gegen ihren Zauber.
Das machte sie ungl?cklich, und das M?dchen mu?te sich jeden Tag aufs Neue beweisen, dass ihr magischer Augenaufschlag noch wirkte.
So verf?hrte sie jeden Tag aufs Neue, verhexte M?nner und Frauen, die ihr zu F??en lagen und alles taten, was sie sich w?nschte.
Aber kein Mensch konnte ihr das geben, was sie am meisten brauchte: die Anerkennung des einen, den sie liebte wie sich selbst.

H?tte sie nur einen Augenblick in ihrem Treiben innegehalten..
H?tte sie nur einen Lidschlag auf die Stimme ihrer eigenen Seele geh?rt, dann h?tte sie gewu?t, dass sie seine Anerkennung l?ngst hatte.
Alles andere, dem sie vergeblich nachrannte, w?re dann unwichtig geworden.






18.2.05 21:45